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1993: Weil der Wald an den Menschen stirbt, fliehen die Märchen

Nach dem politischen Ausnahmezustand der späten 80er Jahre machte sich eine resignierte Stimmung breit: Umweltprobleme wurden sicht- und spürbarer, die Abstimmung zum EWR-Beitritt spaltete die Schweiz, mit dem Zerfall von Jugoslawien kehrte der Krieg nach Europa zurück.

Der Chor wollte dieser Resignation ein musikalisches «trotz allem» entgegensetzen und zu einem friedlichen Umgang mit Mensch und Natur aufrufen.

Sechs Schweizer Komponist:innen vertonten ausgewählte Texte von Christa Wolf, Günter Grass und Überlieferungen von den Inkas und von nordamerikanischen Ureinwohner:innen.

Die Konzerte fanden im Claque-Keller in Baden, im Volkshaus Zürich und im Theater am Gleis in Winterthur statt.

Texte: verschiedene
Komposition: Alfred Zimmerlin, Urs Blöchlinger, Anny Roth-Dalbert, Martin Schlumpf, Valentin Vecellio, Jan Sibelius, Christian Lahusen, Heinrich Schütz, Mischa Käser
Arrangement, musikalische Leitung und Chorleitung: Patrick Steullet
Musiker:innen: Claudia Rüegg, Berni Ryter, Marielene Brazzola, Lukas Wissler, Urs Henggli
Vorleser:innen: Eva Caflisch, Martin Furrer