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1983: Aufmunterung fünf Minuten nach Zwölf

Die zweite Auftragskomposition war wiederum eine Kantate: Jürgmeier und und wiederum Mani Planzer setzten sich mit der gescheiterten Zürcher Jugendbewegung auseinander. Düstere Prognose und Hoffnungsschimmer wurden zusammen gedacht, Rezepte und fertige Lösungen wurden keine angeboten.

Ein Gesuch um Förderung beim Kanton Zürich wurde abschlägig beschieden; der damalige Regierungsrat Alfred Gilgen bezeichnete den Text als undifferenziert und polemisch. Der Tages-Anzeiger allerdings äusserte sich ganz anders:

Das Stück wurde am 10. Dezember 1983 im Volkshaus in Zürich uraufgeführt. Gastspiele fanden in Bern, Solothurn, Luzern und Stäfa statt.

Text: Jürgmeier
Komposition und Leitung: Mani Planzer
Begleitmusiker:innen: Urs Blöchlinger, Willy Knecht, Hans Koch, Ruedi Häusermann, Thomas Dürst

Ein Zeitzeugnis: So sahen damals die Einladungen zum Probensamstag aus: